G8 in Heiligendamm, Castor-Proteste im Wendland, Ende Gelände im Rheinland und der Lausitz, Blockaden des „Marsch für das Leben“, G20 in Hamburg und Blockaden von Naziaufmärschen wie beim „Tag der Deutschen Zukunft“ in Goslar – Protest, Aktion und ziviler Ungehorsam sind beständiger Teil der Grünen Jugend.

Sie alle stellen Formen des Widerstands darum eine Perspektive auf eine bessere Welt für Alle zu ermöglichen. Und in einer von ungerechten Herrschaftssystemen wie Kapitalismus und Patriachat gekennzeichneten Welt ist zu erwarten, dass sie noch länger gebraucht werden. Wir erleben momentan die massive Einschränkung dieser Formen von Widerstand durch einen autoritären Rechtsruck.

Wir wollen und mit Widerstand und Aktion im Rahmen von Protesten beschäftigen. Dies bedeutet Klarheit über den Begriff des „Protests“ zu bekommen, aber auch zu fragen, was Protest in einer demokratischen Gesellschaft für diese bedeutet. Es bedeutet hinsichtlich der Grünen Jugend als Verband zu fragen: Wie wollen wir Protest üben? – denn letztlich wird Politik nicht nur im Parlament, sondern  insbesondere auch auf der Straße gemacht. 

Wir lehnen jegliche Form der Gewalt gegen Menschen ab!