Bild von Marie Eitner

„Baumfäller, Klimakiller!“ Am Samstag, den 12.01.2019 waren wir als Grüne Jugend Braunschweig bei der #unfällbar Demo der BI Baumschutz zu der wir zuvor mit aufgerufen hatten. Mehr als 400 Leute zogen bei Regen und Wind die Jasperallee entlang, vom Altewiekring zum Rathaus. Zwar ist die Entscheidung des Stadtrates schon gefallen, aber wir fordern, diesen Beschluss zu überdenken. Braunschweig ist keine grüne Stadt. Überall fehlen Bäume.1,2 Millionen Euro bräuchte die Stadt Braunschweig, um diese Baumlücken aufzufüllen. Aber anstatt das Geld für Nachpflanzungen zu verwenden, haben CDU, SPD,FDP und AfD in Braunschweig für die Abholzung der Bäume an der Jasperallee gestimmt,
was mindestens 392.000 Euro kosten würde. Die Ahornbäume sollen durch Lindenbäume ersetzt werden, wie es kurzzeitig in der Kaiserzeit der Fall war. Dabei steht die Jasperallee aber unter Denkmalschutz, und zwar erst, seitdem dort keine Linden mehr, sondern Ahornbäume stehen. Die
Argumente der Stadt, die Bäume seien krank, beziehungsweise der Boden von Bauschutt durchsetzt, wurden von unabhängigen Quellen widerlegt. Trotzdem hält die Stadt an ihrer Argumentation fest. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Bäume abgeholzt werden sollen. Wir als Grüne Jugend Braunschweig fordern die Stadt auf, ihre Entscheidung über die Abholzung der Bäume zurückzuziehen. Die Ahornbäume der Jasperallee sollen bleiben! Statt Abholzung und Ersetzung sollen die Lücken der Jasperallee gefüllt werden. In unserem Konzept einer Autofreien Stadt soll der Grünstreifen noch verbreitert werden. Braunschweig soll eine Baumschutzsatzung bekommen, die solche Entscheidungen, wie die über die Jasperallee in Zukunft verhindert und stattdessen dafür sorgt, dass auch in anderen Stadtgebieten Bäume gepflanzt werden!